In jeder Schweizer Schulklasse sitzt mindestens ein Kind mit ADHS oder Autismus. Wenn Lehrpersonen wissen, was zu tun ist, sinken Sonderschulkosten, Abbruchquoten und Folgekosten - und Kinder entfalten ihr Potenzial.
Kostenloses BeratungsgesprächLehrpersonen, Heilpädagog:innen und Schulsozialarbeitende haben in ihrer Grundausbildung kaum praktisches Wissen zu ADHS und Autismus erhalten. Der Bundesrat bestätigte 2022, dass die Kantone für Weiterbildungen zuständig sind - und dass grosser Handlungsbedarf besteht.
Die Zahl sonderbeschulter Kinder steigt auf Rekordniveau. Im Kanton Thurgau allein betrug der Nettoaufwand 2023 über 96 Mio. CHF - ein Anstieg von 17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Pro-Kopf-Kosten: 86'100 CHF pro Sonderschüler vs. 19'200 CHF in der Regelschule.
4,5× teurer als RegelschuleOhne passende Begleitung entwickeln bis zu 70 % der ADHS-Betroffenen psychische Begleiterkrankungen: Depressionen, Angststörungen, Substanzmissbrauch. Falsch begleitete Kinder landen in teuren therapeutischen Massnahmen - oder fallen aus dem System.
Forschung zeigt klar: Nicht das Kind muss «repariert» werden, sondern das Umfeld muss befähigt werden. Die ZHAW formuliert es so: «Nicht das Kind ändern - sondern sein Umfeld.» Je besser Fachpersonen informiert sind, desto erfolgreicher ist die Begleitung.
«Je besser die Eltern, Fach- und Lehrpersonen informiert sind, desto besser können sie zusammenarbeiten und umso erfolgsversprechender ist die gewählte Therapie.»- Bundesamt für Gesundheit (BAG), Fachseite ADHS
Jedes Kind, das dank kompetenter Begleitung in der Regelschule bleiben kann, spart dem Kanton Zehntausende Franken pro Jahr. Und das ist nur der direkte Bildungseffekt.
Differenz Sonderschulplatz (86'100 CHF) vs. Regelschulplatz (19'200 CHF). Jede vermiedene Sonderschulzuweisung zählt.
Gesamtkosten der intensiven Frühintervention schweizweit, getragen von IV und Kantonen - Tendenz steigend.
Jährlicher Anstieg der Sonderschulkosten in einzelnen Kantonen. Die Schere zwischen Bedarf und Angebot wächst weiter.
Ohne passende Begleitung entwickeln sich häufig Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen mit enormen Gesundheitskosten.
ADHS bleibt bei rund der Hälfte aller Betroffenen bestehen - mit Auswirkungen auf Arbeitsfähigkeit, Beziehungen und Sozialhilfe.
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Forschung zeigt: Lehrpersonen, die Kinder mit ADHS unterrichten, weisen ein deutlich erhöhtes Stressniveau auf. Die Unsicherheit, wie sie diesen Kindern im Regelunterricht gerecht werden können, ohne die übrige Klasse zu vernachlässigen, gehört zu den häufigsten Belastungsfaktoren im Schulalltag.
Gezielte Weiterbildung schützt nicht nur die Kinder - sie schützt auch die Lehrpersonen vor Überforderung und Burnout. In Zeiten des Fachkräftemangels im Schulwesen ein Argument mit doppeltem Gewicht.
Das vom BAG finanzierte Forschungsprojekt FOKUS der PH FHNW untersuchte die Wirkung gezielter Weiterbildung auf den Umgang mit verhaltensauffälligen und unaufmerksamen Kindern. Das Ergebnis: Die geschulten Lehrpersonen konnten Unaufmerksamkeit und Verhaltensauffälligkeiten im Unterricht messbar reduzieren - im Vergleich zur Kontrollgruppe, die wie gewohnt unterrichtete.
Der Nationalrat nahm 2019 das Postulat an, diese Ergebnisse schweizweit in die Ausbildung zu integrieren. Der Bundesrat bestätigte: Die Kantone sind zuständig - und es besteht Handlungsbedarf.
Modellrechnung auf Basis der Kostendifferenz Sonderschule vs. Regelschule (Kt. Thurgau, 2023). Die tatsächlichen Einsparungen variieren je nach Kanton und Ausgangslage. Nicht eingerechnet: vermiedene Therapiekosten, reduzierte Sozialhilfe im Erwachsenenalter, geringere Burnout-Rate bei Lehrpersonen.
Unsere zertifizierten Lehrgänge befähigen Lehrpersonen, Heilpädagog:innen, Sozialpädagog:innen und Schulsozialarbeitende, neurodivergente Kinder, Jugendliche und Erwachsene lösungsorientiert zu begleiten. Seit 2009 - mit über 8'140 ausgebildeten Fachpersonen.
Fundiertes neurobiologisches Wissen, praktische Tools für Gesprächsführung, Stressabbau und Motivationssteigerung.
Autismusspezifisches Coaching und Beratung - von der Wahrnehmung über Kommunikation bis zur konkreten Alltagsbegleitung.
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Gründerin & Schulleiterin
MAS Psychosoziale Beraterin
CAS Case Managerin HSLU
Die Praxis für Lösungs-Impulse AG ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit eigener Coachingpraxis in Luterbach. Was uns von reinen Bildungsinstituten unterscheidet: Wir coachen selbst täglich neurodivergente Menschen - Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dieses gelebte Praxiswissen fliesst direkt in jeden Ausbildungstag.
Seit 2009 haben über 8'140 Menschen unsere Lehrgänge absolviert. Wir sind Bildungspartner des Dachverbands Neurodiversität und akkreditierter Bildungsanbieter mit CAS/DAS/MAS-Abschlüssen.
Mitinhaber & Verwaltungsrat, MAS Case Management, CAS Leadership, Coach ILP und PLI®
Mitglied GL, Leiterin HR & Administration, Dozentin, Coach
Leiter QM Pädagogik, ehem. Vizedirektor Gesundheitsförderung Schweiz, WHO-Erfahrung
Mitglied GL, Leiter Projektmanagement
Wir zeigen Ihnen, wie ein massgeschneidertes Weiterbildungsprogramm für Ihren Kanton aussehen kann - inklusive konkreter Kostenrechnung, Zeitplanung und Wirkungsprognose.
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